1. Der Film zum Jubiläum

    Die Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH feiert ihr 15-jähriges Jubiläum.

    Unsere ausführliche Vivantes Chronik hier online ansehen!

    • Jubiläumsfeier 15 Jahre im Radialsystem
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    • © Jan Röhl
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    Kreuzköllner Spiele am 8.Juli

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Klinikum Neukölln und dem Klinkum Am Urban traten in verschiedenen Disziplinen für ihren Standort an. Zu Beginn nahmen 16 Teams am Drachenbootrennen auf dem Landwehrkanal teil. Danach folgten Tauziehen, Sachkhüpfen und ein Hindernis-Parcours mit einer Krankentrage, einem Rollstuhl und einem Krankenbett.

    Höhepunkt des Festes war der „Kampf der Giganten“, wo jeweils die Geschäftsführenden Direktoren, die Pflegedirektorin und der Pflegedirektor in Sumo-Kostümen miteinander kämpften.

    Das Klinikum Am Urban konnte den Wettkampf am Ende für sich entscheiden.

     

  2. Ausklappen

    Herzkatheterlabor im Wenckebach-Klinikum.
    Neben Herzinfarkt- und Angina Pectoris-Patienten werden im neuen Herzkatheterlabor auch Patienten mit Rhythmusstörungen interventionell behandelt. Die modernen Bildgebungsverfahren bis hin zu 3-D-Technik ermöglichen nicht nur eine aufschlussreiche Diagnostik, sondern auch neuere Therapiemethoden wie den Verschluss des Herzohres („LAA-Occluder"), eines Teil des linken Vorhofes, zur Therapie von Vorhofflimmern. Daneben können technische Unterstützer wie Schrittmacher und Defibrillatoren implantiert werden.
    Außerdem werden Patienten mit Defekten zwischen Vorhof und Septum im neuen Labor interventionell, also nicht invasiv, behandelt.

    Das neue Herzkatheterlabor
  3. Umbenannt: Das Vivantes Klinikum „Hellersdorf“ heißt wieder „Kaulsdorf“

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  4. Ausklappen

    1. HIV Awareness Award 2015 für das Team der Infektiologie im Auguste-Viktoria-Klinikum. Der von der Berliner Aids-Hilfe vergebene Preis würdigt den Einsatz gegen die Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit HIV und Aids.
    Das dort angewandte „Schöneberger Modell“ besteht in der engen Verzahnung aller Sektoren, also der stationären, tagesklinischen und ambulanten Behandlung von Patienten mit HIV und Aids sowie deren Beratung. Wichtig ist dabei die umfassende Betreuung durch ambulante Schwerpunktpraxen. Krankenhausaufenthalte können möglichst kurz gehalten werden und die Patienten in ihrem sozialen Umfeld bleiben.

    Das Klinikum Am Urban feiert sein 125-jähriges Bestehen.

    Neben einer lockeren Feierstunde war das Drachenbootrennen einer der Höhepunkte: 15 Teams mit je 18 Paddlern, einem taktgebenden Trommler und einem Steuermann traten gegeneinander an.

  5. Annett Klingsporn ist neue Geschäftsführerin Personal

    © wüstenhagen
  6. © wüstenhagen

    Dr. Eibo Krahmer ist neuer Geschäftsführer Finanzen

  7. Das Klinikum im Friedrichshain wird 140 Jahre alt.

    Der Film zum Jubiläum

    • © Jan Röhl
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    • © Jan Röhl
    • © Jan Röhl
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  8. Ausklappen

    Grundsteinlegung: Neues Bettenhaus im Klinikum im Friedrichshain

    Im Klinikum im Friedrichshain ist heute feierlich der Grundstein für das neue Bettenhaus mit rund 400 Betten gelegt worden. Mit dem Neubau werden die Standorte Prenzlauer Berg und Friedrichshain zusammengeführt und ein zusätzlicher Komfortbereich geschaffen. Der Neubau ist aktuell das größte Bauprojekt von Vivantes mit einem Volumen von über 100 Millionen Euro. Im Erdgeschoss entstehen neue Untersuchungs- und Behandlungsbereiche, die fünf Obergeschosse sind für Pflegebereiche vorgesehen. Die Fertigstellung ist bis 2018 geplant.

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  9. Ausklappen

    Im Vivantes Humboldt-Klinikum wird mit der Unterstützung eines Roboters operiert, zunächst in der Urologie / Prostatazentrum und nun auch in der Bauchchirurgischen Klinik. Das DaVinci-Chirurgiesystem kann und soll den Arzt nicht ersetzen, aber er kann ein sehr präzises Werkzeug sein. Das Robotersystem am Vivantes Humboldt-Klinikum vergrößert den OP-Bereich visuell um das 10-fache und bietet 3D-Optik. So kann der Arzt noch präziser operieren.

  10. Gemeinsam mit der DEKRA hat der größte kommunale Klinikkonzern Deutschlands höhere Standards für Patientensicherheit entwickelt. Sichtbares Zeichen für geprüfte Sicherheit in den Vivantes Klinika ist das neue grüne Siegel. Dieses Siegel für Patientensicherheit wird bundesweit erstmals von der Prüfgesellschaft DEKRA an Vivantes verliehen.

  11. Ausklappen

    Grundsteinlegung: Vivantes Klinikum Hellersdorf baut für 28 Mio. Euro neue Psychiatrie

    Das Vivantes Klinikum Hellersdorf legt den Grundstein für einen Psychiatrie-Neubau. Bisher ist die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Standort Brebacher Weg untergebracht.

    Die voraussichtlichen Baukosten von insgesamt etwa 28 Millionen Euro finanziert Vivantes zum Großteil mit Fördermitteln des Landes und zum Teil aus Eigenmitteln. Es entsteht ein viergeschossiger Gebäudekomplex mit zwei großen, begrünten Innenhöfen, in denen sich die Psychiatrie-Patienten aufhalten können. Der Neubau wird an die bestehenden Krankenhausbauten direkt angeschlossen.

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  12. Ausklappen

    Trägerwechsel des AWO Geriatriezentrum Ida-Wolff in Berlin Neukölln zu Vivantes:

    Der Pflegeteil wird als Pflegeheim mit 224 Pflegeplätzen inkl. Kurzzeitpflege Teil der Vivantes-Hauptstadtpflege GmbH während der klinische Teil eine eigene Tochtergesellschaft "Vivantes Ida-Wolff-Krankenhaus GmBH" bildet.

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  13. Eröffnung der ersten Betriebseigenen Kindertagestätte auf dem Gelände des Klinikums im Friedrichhain.

    • Feierliche Eröffnung der Kindertagesstätte auf dem Gelände des Klinikums im Friedrichshain
  14. Inbetriebnahme Hauptstadtpflege Haus Seebrücke mit 180 Pflegeplätzen inkl. Kurzzeitpflege in Berlin Spandau

  15. Dr. Andrea Grebe wird in die Geschäftsführung berufen. Ab Oktober ist sie kommissarische Vorsitzende der Geschäftsführung, ab dem Januar 2014 Vorsitzende.

    • Patientenzimmer der Komfortstation des Vivantes Klinikum Am Urban © wüstenhagen
    • Komfortstation des Vivantes Klinikum Am Urban. © wüstenhagen
    • Dachterrasse der Komfortstation des Vivantes Klinikum Am Urban. © wüstenhagen

    Eröffnung einer Komfortstation in der 9. Etage des Vivantes Klinikum Am Urban.

  16. Vivantes Klinikum Am Urban: Aufnahme des Poelzig-Baus in die Liste der Berliner Baudenkmäler

  17. Dr. Christian Friese zum Geschäftsführer Personal bestellt
    (2012-2014)

  18. Ausklappen

    Eröffnung der Komfortstationen im Vivantes Klinikum Neukölln und Auguste-Viktoria-Klinikum.
    54 Betten in Ein- und Zweibettzimmern sollen höchsten Ansprüchen genügen. Inklusive Bademantel, Minibar und DVD-Player. Die Zimmer stehen nicht nur Privatpatienten, sondern auch gesetzlich Versicherten und Selbstzahlern zur Verfügung.

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  19. Bernd Kahnes: neuer Geschäftsführer Finanzen
    (2012-2014)

  20. Ausklappen

    Charité und Vivantes bauen größtes Kliniklabor Europas

    In Berlin ist heute der Grundstein für den Neubau von Europas größtem Kliniklabor gelegt worden. Das Labor Berlin ist Europas größtes Krankenhauslabor. Mit 400 Beschäftigten erwirtschaftete es 2011 einen Jahresumsatz von mehr als 45 Millionen Euro. Die Hälfte dieser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird im neuen Betriebsgebäude auf mehr als 4.000 qm Nutzfläche arbeiten.

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  21. Ausklappen

    Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum als "Babyfreundliches Krankenhaus" ausgezeichnet. Bereits 2002 wurde das Humboldt-Klinikum und 2011 das Klinikum im Friedrichshain von WHO und UNICEF mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet. Berlin ist damit bundesweit die Nummer Eins aller Großstädte mit Babyfreundlichen Kliniken.

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  22. Gründung des Vivantes Hospiz auf dem Gelände des Wenckebach-Klinikums

    • Eröffnung des Vivantes Hospiz, v.l.n.r. Walter Momper, Dr. Gabriele Tiede, Sibyll Klotz, Joachim Bovelet, Dr. Michael des Ridder
    • Das Vivantes Hospiz © wüstenhagen
  23. Inbetriebnahme Hauptstadtpflege Haus Wilmersdorf nach 2-jähriger Sanierung mit 123 Pflegeplätzen inkl. Pflegebereich Wachkoma/Langzeitbeatmung mit 19 Pflegeplätzen

  24. Eröffnung der zweiten Vivantes Komfortklinik am Klinikum Spandau

    • Komfortklinik am Klinikum Spandau © Franziska Taffelt
    • Ärzte in der Komfortklinik © Franziska Taffelt
  25. Inbetriebnahme Hauptstadtpflege Haus John F. Kennedy mit 180 Pflegeplätzen inkl. Gerontopsychiatrie und Kurzzeitpflege in Berlin Reinickendorf

  26. Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Vivantes Klinikum Neukölln eröffnet die Tagesklinik Rudower Straße mit 22 Behandlungsplätzen.

    • Verleihung des Integrationspreises an das IbBG
    • Außenansicht des IbbG
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    Auszeichnungen für das Institut für berufliche Bildung im Gesundheitswesen (IbBG): Das IbBG erhält im Oktober den Integrationspreis 2010 des Landes Berlin. Der Preis würdigt das vorbildhafte Engagement bei der Ausbildung und Beschäftigung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund und den Einsatz für Projekte zur Förderung der kulturellen Vielfalt im Unternehmen. Das IbBG kooperiert u.a. mit dem Zentrum Überleben und mit der Türkischen Gemeinde in Deutschland. Im Februar zeichnet die Bundesagentur für Arbeit das IbBG mit dem Zertifikat für Nachwuchsförderung 2010 aus und würdigt das Engagement von Vivantes, einer großen Anzahl junger Menschen mit einer Ausbildung optimale Zukunftsperspektiven zu verschaffen.

  27. Ausklappen

    100-Jahr Feier im Klinikum Neukölln.

    Das Klinikum Neukölln feiert sein 100-jähriges Bestehen und öffnet dafür am Samstag, den 10. Oktober, seine Pforten für die Besucher. Beim Tag der offenen Tür stellen sich alle Fachkliniken des heutigen Vivantes Klinikum Neukölln vor.

    Neben vielen anderen Angeboten beraten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der internistischen Kliniken die Besucher im begehbaren Herz- und Lungenmodell zu Kreislauf-, Herz- und Thoraxerkrankungen. Rund um den Hubschrauberlandeplatz wird es Mitmachaktionen und Vorführungen zur Ersten Hilfe geben. Die chirurgischen Abteilungen simulieren Operationstechniken und lassen Besucher auch „selbst operieren“. Für Kinder gibt es Spiel- und Bewegungsangebote von Klettern über Schminken bis hin zum Gipsverband.

    Festakt zum 100-jährigen Bestehen des Hauses
  28. Gründung der Betriebssport-Gemeinschaft Vivantes e.V. mit den Sportarten Badminton, Fußball, Judo, Motorrad, Taiji, Tanzen und Tennis. Die BSG Vivantes e.V. ist Mitglied im Betriebssportverband Berlin-Brandenburg e.V.

  29. Ausklappen

    Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Berlin) verleiht dem Vivantes Klinikum Neukölln das Gütesiegel „Energie sparendes Krankenhaus“. Das Klinikum hat seit 2003 durch mehr als zwei Dutzend technische Maßnahmen seinen Energie- und Wasserverbrauch kontinuierlich gesenkt. Die Umsetzung brachte eine Verringerung des Kohlendioxidausstoßes um 30 Prozent. Zusätzlich werden nun jährlich bei Vivantes etwa 2,1 Millionen Euro an Energiekosten eingespart.

    © BEA
  30. Dr. Dreizehnter ist neue Geschäftsführerin von Vivantes.
    Der Aufsichtsrat beruft erstmals eine Ärztin an die Konzernspitze
    (2009 - 2012; ab 2010 stellvertretende Vorsitzende)

  31. Ausklappen

    Eröffnung der Vivantes Komfortklinik am Humboldt-Klinikum.

    Die wegweisende Klinik wird umgehend zur Referenzklinik des Verbandes der privaten Krankenkassen.

    Der Komfortneubau ABCD am Vivantes Humboldt-Klinikum © Jan Röhl
  32. Ausklappen

    Verkauf des Gründungsstandortes Dieffenbachstraße des Klinikum Am Urban. In den denkmalgeschützen Altbauten werden über Hundert Wohn- und vier Gewerbeeinheiten geschaffen. Der ehemalige Pavillion II gehört heute wieder zum Vivantes Klinikum Am Urban und ist Sitz der psychiatrischen Tagesklinik.

  33. Geschäftsaufnahme des Tochterunternehmens Vivantes Forum für Senioren GmbH mit 12 Pflegeeinrichtungen in Berlin.

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    Gründungsfeier der Forum für Senioren GmbH am 17.07.2008 im Roten Rathaus

    Vivantes Hauptstadtpflege - Der Film

  34. Gründung des Vivantes Tumorzentrums als übergreifende Organisation von Vivantes im Bereich Onkologie. Es umfasst die drei onkologischen Zentren der Regionen Nord, Mitte und Süd.

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  35. Eröffnung einer psychosomatisch-psychotherapeutischen Tagesklinik im Vivantes Klinikum Hellersdorf.

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  36. Peter Schnitzler neuer Geschäftsführer Finanzmanagement
    (2007 - 2011)

  37. Vivantes Aufsichtsrat beruft neuen Arbeitsdirektor: Manfred Rompf
    (2007 - 2012)

  38. Joachim Bovelet wird neuer Vorsitzender der Geschäftsführung
    (2007 - 2013)

  39. Eröffnung einer psychiatrischen Tagesklinik am Vivantes Klinikum im Friedrichshain in Ergänzung zur bestehenden Tagesklinik im Vivantes Klinikum Am Urban mit gesamt 40 Plätzen.

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    • 100-Jahr-Feier im Auguste-Viktoria-Klinikum

    Große 100-Jahr-Feier im AVK und Tag der Offenen Tür mit Besuch des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit am 22. Oktober.

  40. Etablierung des Direktorats für Klinische Forschung zur Koordinierung aller Aktivitäten in Forschung, Wissenschaft, akademischer Lehre sowie Weiterbildung und andere Entwicklungsprojekte.

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    Prof. Dr. Dr. Alfred Holzgreve
  41. Neuer Vorsitzender Holger Strehlau-Schwoll
    (2006 - 2007)

  42. Eröffnung der Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Vivantes Humboldt-Klinikum. Im neu ausgestatteten Haus mit 45 Plätzen wurden die bisher drei dezentral geführten Tageskliniken zusammengeführt.

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  43. Das Mutter-Kind-Zentrum am Vivantes Klinikum Neukölln

    Errichtung eines Mutter-Kind-Zentrums am Vivantes Klinikum Neukölln. Eröffnung eines Neubaus mit 104 Betten für die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und die Klinik für Geburtsmedizin.

  44. Einführung des Notlagen-Tarifvertrags bis 2008; damit Abwendung der drohenden Insolvenz. Zur Sanierung werden sowohl vom Eigentümer als auch von den Mitarbeitern Zugeständnisse notwendig.

  45. Eröffnung des Instituts für Tabakentwöhnung und Raucherprävention an der Klinik für Innere Medizin - Pneumologie und Infektiologie und dem Thoraxzentrum des Vivantes Klinikum Neukölln.

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  46. Dr. Harry Düngel wird stellvertretender Geschäftsführer
    (2003 - 2006)

  47. Eröffnung des Zentrums für Brusterkrankungen im Vivantes Klinikum Am Urban. Heute ist das Vivantes Brustzentrum eines der größten zertifizierten Brustzentren Deutschlands.

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  48. Eröffnung der Vivantes Rehabilitation GmbH am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum.

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  49. Ausklappen

    Am 01. April nimmt das Institut für berufliche Bildung im Gesundheitswesen am Klinikum Neukölln seinen Betrieb auf. Als zentrale Ausbildungsstätte für nichtärztliche Gesundheitsberufe des Vivantes-Konzerns bildet das Institut bald über 760 Schülerinnen und Schüler zu Gesundheits- und Krankenpflegern/-innen,  Kinder- und Altenpflegern/-innen, Hebammen bzw.  Entbindungspflegern und zu Operationstechnischen Assistenten aus.

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  50. Einweihung des Neubaus Landsberger Allee am Standort Klinikum am Friedrichhain.

  51. „Wir wollen, was gut ist, besser machen“

    (Wolfgang Schäfer, Interview in der Mitarbeiterzeitschrift August & Viktoria, August 2001, Nr. 24/25)

    Eine neue Geschäftsführung löst den SPD-Haushaltsexperten Werner Heubaum ab: Wolfgang Schäfer (Vorsitzender; 2001 - 2005) Jörg-Olaf Liebetrau (Finanzen; 2001 - 2007) und Ernst-Otto-Kock (Personal; 2001 - 2007) leiten die Sanierung des Unternehmens ein.

  52. Prof. Dr. Jochen Breinlinger-O'Reilly wird in die Geschäftsführung bestellt
    (2001) 

  53. Vivantes - Lernen Sie uns im Film kennen

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    Rechtsformänderung und Zusammenschluss der städtischen
    Krankenhäuser zu den Net-GE Kliniken für Berlin GmbH.
    Kommissarischer Geschäftsführer wird  der ehemalige Staatssekratär für Finanzen Werner Heubaum (SPD).
    Im Juni erfolgt die Umbenennung in Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH.

    In der größten Fusion im deutschen Gesundheitswesen werden über 50 medizinische Einrichtungen zum Vivantes Konzern zusammengeschlossen. Vivantes avanciert zum Berliner Marktführer und versorgt bald über 30 % der Berliner Patienten.

  54. Der Neubau des Krankenhauses Spandau in der Neuen Bergstraße wird am 11. November 1998 feierlich eröffnet. Es verfügt über 424 Betten.

  55. Ausklappen

    Am 26. Oktober 1998 überreicht Hans Ake Fabricius, der Ärztliche Direktor des Krankenhauses Am Urban, dem Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen 51.000 Unterschriften für den Erhalt des Krankenhauses, das – wie auch andere städtische Krankenhäuser - mit Kürzungs- und Schließungsplänen des Senats konfrontiert wird. Am 11. November beteiligen sich rund 2000 Menschen an einer Lichterkette rund um das Krankenhaus und protestieren gegen eine drohende Schließung.

    Ein Jahr später kann die Schließung des Krankenhauses Am Urban abgewendet werden.

  56. Ausklappen

    Neuerungen am Auguste-Viktoria-Klinikum: Eröffnung des Gemeindepsychiatrischen Zentrums Dominicusstraße mit Wohnprojekt, Tagesklinik und Institutsambulanz; Übernahme der gemeindenahen psychiatrisch-psychotherapeutischen Vollversorgung des Bezirks Schöneberg.  Aufgabe des örtlichen Bereichs Havelhöhe.  Gründung des International Medicine Office (IMO). Eröffnung der Praxis für Kernspintomografie im AVK.

  57. Das Krankenhaus Hellersdorf entsteht aus einer Fusion des Wilhelm Griesinger Krankenhauses mit dem Krankenhaus Kaulsdorf.

  58. Die Pflegeeinrichtungen Hohengatow, das Ernst-Hoppe-Heim und das Dr. Hermann-Kantorowicz-Heim werden zum Wohnpflegezentrum am Krankenhaus Spandau zusammengefasst.

  59. Eröffnung der ersten Berliner Praxis für Radioonkologie und Strahlentherapie im Auguste-Viktoria-Klinikum.

  60. Ausklappen

    Fusion des Humboldt-Krankenhauses und der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik   (Im Volksmund ‚Bonnies Ranch‘) zum Krankenhaus Reinickendorf mit drei örtlichen Bereichen

    • Humboldt-Krankenhaus am Nordgraben

    • Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in der Oranienburger Straße (zuständig für die Erwachsenen-Psychiatrie in Reinickendorf)

    • Kinder und Jugendpsychiatrie Wiesengrund

  61. Das Krankenhaus Havelhöhe wechselt in anthroposophischer Trägerschaft über. Die Nervenklinik Spandau und das Krankenhaus Spandau werden zu einem Krankenhausbetrieb zusammengeschlossen.

  62. Eröffnung der Alfred-Döblin-Patientenbibliothek und der Galerie Am Urban aus Anlass des hundertjährigen Bestehens des Krankenhauses Am Urban.

    Günther Grass spicht zur Eröffnung der Alfred-Döblin-Patientenbibliothek © Vivantes Klinikum Am Urban
  63. Richtfest für das Bettenhaus

    Richtfest des neuen Bettenhauses für das Krankenhaus Hellersdorf.

  64. Ausklappen

    Einweihung des neuen Humboldt-Krankenhauses.

    Der Berliner Senat hatte den Neubau 1972 beschlossen, da die Kapazitäten des Behelfskrankenhauses Tegel Süd sowie des überalterten Humboldt-Krankenhauses mehr als ausgelastet waren.

    Die Grundsteinlegung zu dem Neubau war 1978 nach Entscheidung des Preisgerichtes für einen Entwurf der Architekten Tönies, Schroeter und Partner erfolgt.

  65. Nach 9-jähriger Bauzeit wird das neue Hauptgebäude des Krankenhauses Neukölln als „Berlins modernstes Krankenhaus“ (Neuköllner Rundschau , Juli 1986) feierlich eingeweiht.

  66. Eröffnung  einer neuen operativen Intensivstation mit der ersten Sauerstoff-Überdruckkammer West-Berlins im Auguste-Viktoria-Klinikum.

  67. Das Krankenhaus Am Urban wird Akademisches Lehrkrankenhaus.

  68. Zusammenlegung der Krankenhäuser Tegel Süd, der Klinik Wiesengrund und Humboldt-Krankenhaus zu einem Krankenhausbetrieb 1976 in Ausführung des Landeskrankenhausgesetzes.

  69. Ausklappen

    Zusammenfassung der Krankenhäuser Spandau Nord und Spandau Süd zum „Krankenhaus Spandau, Krankenhausbetrieb von Berlin Spandau“ mit insgesamt  2 640 Betten in Ausführung des Landdeskrankenhausgesetzes.

  70. Ausklappen

    Die Krankenhäuser Neukölln, Britz sowie die städtische Frauenklinik  Berlin-Neukölln werden in Ausführung des vom Berliner Abgeordnetenhauses  1974 beschlossenem Landeskrankenhausgesetz zu einer organisatorischen Einheit zusammengefasst. Das Krankenhaus Neukölln wird akademisches Lehrkrankenhaus der Freien Universität Berlin.

  71. Ausklappen

    Zusammenlegung der selbständigen städtischen Krankenhäuser Steglitz (Betriebsstellen Leonoren- und Malteserstraße) und der Heilstätte in Wyk auf Föhr (bis 1994) mit dem Auguste-Viktoria-Krankenhaus: seitdem Zusatz "Krankenhausbetrieb von Berlin-Schöneberg".

  72. Das Auguste-Viktoria-Krankenhaus wird Akademisches Lehrkrankenhaus der Freien Universität Berlin.

  73. Ausklappen

    Fertigstellung eines neuen Eingangsgebäudes des Krankenhauses Spandau. Inbetriebnahme des Rechenzentrums, das richtungsweisend im Westberliner Krankenhauswesen war. Das Städtische Krankenhaus Spandau und das Hospital Streitstraße (mit 730 Betten das größte Hospital in Berlin) werden zum Städtischen Krankenhaus Spandau Nord und die Krankenhäuser Hohengatow und Havelhöhe zum Städtischen Krankenhaus Spandau Süd zusammengefasst.

  74. Einweihung des Neubaus des Krankenhauses Am Urban in Anwesenheit des Bundespräsidenten Gustav Heinemann.

    Patientenzimmer im Neubau in den frühen 1970er Jahren © Vivantes Klinikum Am Urban
  75. Das städtische Krankenhaus für Psychiatrie und Neurologie Wuhlgarten - vormals Anstalt für Epileptische Wuhlgarten – wird umbenannt in Wilhelm Griesinger Krankenhaus.

  76. Ausklappen

    Die erste Lungentransplantation Europas wird durch Professor Emil Bücherl im Krankenhaus Neukölln durchgeführt.  Bücherl, zu diesem Zeitpunkt ärztlicher Direktor des Klinikums, legt ferner durch seine Forschung  die Basis der heutigen Herzklappenchirurgie. Operationen am offenen Herzen werden durchgeführt.

  77. Grundsteinlegung für den Neubau des städtischen Krankenhauses Am Urban durch den Regierenden Bürgermeister Willy Brandt.

  78. Ausklappen

    Der spätere Friedensnobelpreisträger Martin Luther King jr. besucht im Krankenhaus Am Urban den jungen DDR-Flüchtling Michael Mayer, der wenige Stunden vorher bei seinem Fluchtversuch von DDR-Grenzsoldaten angeschossen und schwer verletzt worden war. King, der spätestens seit seiner „I have a dream“-Rede auch in Berlin als lebende Legende gilt, war einen Tag zuvor in die Stadt gekommen. Als er von dem Vorfall an der Grenze erfährt, eilt er nach Kreuzberg. Am gleichen Tag spricht er im West- wie auch im Ostteil der Stadt vor Tausenden begeisterten Zuhörern und verurteilt die „trennende Mauer der Feindschaft“.

  79. Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges wurde aus dem bisherigen, zwischen 1875 – 1878 erbauten Militärlazarett in Tempelhof ein Zivilkrankenhaus, das seit dem Jahr 1951 den Namen Wenckebach-Krankenhaus trägt.

  80. Das Hilfslazarett Kaulsdorf (1939 als Fremdarbeiterunterkunft errichtet) wird an den Stadtbezirk Berlin Lichtenberg mit Bereichen Innere Medizin, Infektions-, Haut- und Geschlechtskrankheiten und Chirurgie übergeben.

  81. Wirken Willibald Psychrembels als Chefarzt im Klinikum im Friedrichshain.
    Psychrembel war der Gründer des nach ihm benannten medizinischen Wörterbuches. Die Psychrembel ist bis heute ein Standardwerk der Medizin und wurde über 263 mal neu aufgelegt.

  82. Durch einen Bombenangriff am 23./24. August werden die meisten Gebäude des Auguste-Viktoria-Krankenhauses stark beschädigt, die Häuser 8, 15 und 17 gänzlich zerstört.

  83. Zerstörter Innenraum eines Krankenpavillons, Aufnahme nach Kriegsende 1945 © Vivantes Klinikum Am Urban

    Luftangriff auf das Krankenhaus Am Urban. 20 Mitarbeiter und 29 Patienten finden den Tod. Circa 30 Prozent der Gebäude wurden zerstört.

  84. Weitgehende Zerstörung des Krankenhauses Neukölln durch Bombenangriffe. Der eigentliche Krankenhausbetrieb wird in die Britzer Onkel-Bräsig-Schule ausgelagert.

  85. Bau eines Operationsbunkers auf dem Geländes des Auguste-Viktoria-Krankenhauses. Dieser ist bis 1953 in Betrieb.

  86. Ausklappen

    Errichtung eines Betonluftschutzbunkers für das Krankenhaus Spandau, der im 2. Weltkrieg Operationsbunker war und heute als „Strahlenbunker“ dient. Im Krieg wurde das Krankenhaus zu 25% zerstört. Um die medizinische Versorgung der Spandauer Bevölkerung zu gewährleisten, wurde auch ein holländisches Hausboot als Kleinlazarett, das 60 Patienten aufnehmen konnte, eingesetzt. Zu Ehren der ersten, durch einen Luftangriff auf Berlin gefallenen Schwester trug es den Namen „Schwester Lieselotte Kruse“.

  87. Ausklappen

    Während des dritten Reiches wurde das Reinickendorfer Krankenhaus in Erwin-Liek-Krankenhaus umbenannt.

    Erwin Liek (1878 – 1935) war Arzt, konservativer Standespolitiker und Autor. Mit seinem konservativen Gedankengut stand er den Nationalsozialisten nahe. Er verstand die Rassenhygiene als eine wichtige ärztliche Aufgabe. Wenngleich er der Vernichtung lebensunwerten Lebens widersprach, hielt er die Unfruchtbarmachung "sozial unerwünschter Volksglieder wie Gewohnheitsverbrecher, Trinker, Geistesschwache, Dirnen für von größtem Nutzen". (Erwin Liek: „Der Arzt und seine Sendung“)
    Nach dem zweiten Weltkrieg blieb das Erwin-Liek-Krankenhaus zunächst unter französischer Militärverwaltung und wurde am 28.02.1953 nach umfangreicher Renovierung wieder der zivilen Nutzung zugeführt.

    Seit der Wiedereröffnung trägt es den Namen Städtisches Humboldt-Krankenhaus.

  88. Ausklappen

    SA-Leute besetzen das Krankenhaus Am Urban. Die Ärztlichen Direktoren Franz Schück und Hermann Zondek – beide jüdischer Herkunft – werden entlassen, mehrere jüdische Ärzte verhaftet und misshandelt. Bis 1934 werden rund 20 Ärzte des Krankenhauses Am Urban entlassen und aus Deutschland vertrieben.

    Gedenktafel am heutigen Klinikeingang des Klinikums Am Urban. Inzwischen sind zehn weitere Ärzte und eine Pflegerin bekannt, die damals entlassen wurden © Vivantes Klinikum Am Urban
  89. Ludwig Pick mit Kollegen
    Ausklappen

    Umbenennung des Krankenhauses im Friedrichshain  in „Horst-Wessel-Krankenhaus“. Horst Wessel war SA-Sturmführer. Er wurde 1930 niedergeschossen und verstarb im Krankenhaus im Friedrichhain. Von den Nationalsozialisten wurde er daraufhin als Märtyrer stilisiert, für seinen Tod die KPD verantwortlich gemacht. Neben dem Krankenhaus wurde auch der Berliner Stadtteil Friedrichshain umbenannt: Er hieß bis 1945 Horst-Wessel-Stadt. Für das Krankenhaus beginnt eine dunkle Zeit: Ab 1933 werden jüdische Ärzte sowie jüdische Pflegepersonal vertrieben. Der renommierte Pathologieprofessor Ludwig Pick wird erst degradiert, später freigestellt. Nach Theresienstadt deportiert, verstirbt er 1944 im KZ. Das Krankenhaus im Friedrichhain wird im zweiten Weltkrieg durch Luftangriffe der Alliierten weitgehend zerstört.

  90. Ausklappen

    Auf Anordnung der NSDAP wird "unzuverlässiges und nichtarisches" Personal im Auguste-Viktoria-Krankenhaus entlassen. Durch das "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" werden Beschäftigte des Klinikums 1934 mit der "Durchführung von Unfruchtbarmachungen" vertraut gemacht.

  91. Eröffnung des Krankenhauses der Gemeinden Reinickendorf, Tegel, Wittenau und Rosenthal in der Teichstraße.

    Das Krankenhaus ist eines der Vorgängerhäuser des 1985 eröffneten Humboldt-Klinikums.

  92. Besuch der Namensgeberin Kaiserin Auguste-Viktoria im Auguste-Viktoria-Krankenhauses.

    Originalunterschrift von Kaiserin Auguste Viktoria, 10. Februar 1910 © Werner Popp
  93. Ausklappen

    Weltweit erste Duodenopankreatektomie

    Noch schwieriger als der Name ist die Durchführung dieser Operation. Sie dient in erster Linie der Behandlung von Tumoren im Bereich des Bauchspeicheldrüsenkopfes, des Zwölffingerdarmes und der Gallengangsmündung. Dazu werden neben dem Zwölffingerdarm (Duodenum)  und dem Kopf der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), auch die Gallenblase, Teile der Gallengänge sowie des Magens und die dazugehörigen Lymphknoten entfernt.

    Diese auch heute noch anspruchsvolle Operation wird bereits im Jahre 1909 vom ersten Ärztlichen Direktor und Leiter der Chirurgie des Auguste-Viktoria-Krankenhauses, Prof. Dr. Walther Kausch, erfolgreich durchgeführt. Er publiziert darüber im Jahr 1912, doch wirklich bekannt wird die Operation erst 1935 durch die Publikationen des amerikanischen Chirurgen Allan O. Whipple. Heute ist der Eingriff unter dem Namen Kausch-Whipple-Operation bekannt.

     Mit der Erstbeschreibung dieses Eingriffs sowie durch weitere Forschungen auf dem Gebiet begründet Prof. Kausch die moderne Pankreaschirurgie.

  94. Nach dreijähriger Bauzeit eröffnet das Krankenhaus Rixdorf mit vorerst 450 Betten. 1912 erfolgt die Umbenennung in Krankenhaus Neukölln. 1913 erhöht sich Bettenanzahl nach Beendigung des zweiten Bauabschnitts auf 750.

  95. Ausklappen

    Wirken Alfred Döblins im Klinikum Am Urban. Alfred Döblin muss 1911 seine Arztstelle im Krankenhaus Am Urban wegen Heirat aufgeben, da Assistenzärzte im Krankenhaus wohnen und unverheiratet bleiben mussten. Döblin eröffnet anschließend in Berlin eine Kassenpraxis.

    Anlässlich seines 100-jährigen Bestehens eröffnete das Krankenhaus Am Urban für seine Patienten und Mitarbeiter die Alfred-Döblin-Bibliothek. Diese kulturelle Einrichtung erinnert an den Lebensweg und das Werk des Berliner Arztes und Dichters Alfred Döblin, der von 1908 bis 1911 als Assistenzarzt Mitarbeiter des Krankenhauses Am Urban war.

    Alfred Döblin muss die Arbeit in den Krankensälen gefallen haben. Immer wieder bezeugt er in seinem späteren Werk und den autobiographischen Notizen die Verbundenheit mit den einfachen Menschen, die er auf den Stationen kennenlernte. Hinzu kam ein neues Interesse an wissenschaftlichen Untersuchungen, denen er im Krankenhaus Am Urban nachgehen konnte.
    In diesen Zeitabschnitt fällt die Begegnung mit einer jungen Medizinalassistentin, die Döblin am 'Urban' kennenlernt. Erna Charlotte Reiss (geb. am 13.02.1888 in Berlin) studierte ab dem Wintersemester 1908/09 in Berlin Medizin und praktiziert am Urban-Krankenhaus. Im Februar 1911, Erna Reiss' 23. Geburtstag, verlobt sich die Urban-Bekanntschaft. Dass Alfred Döblin deshalb das Krankenhaus verlassen muss, mutet uns heute skurril an:

    'Dem Assistenzarzt Dr. S. ist durch die Anstaltsdirektion ein ernster Verweis zu erteilen. Von seiner Entlassung wird in Rücksicht darauf abgesehen, dass er anscheinend in gutem Glauben die Meldung von seiner Verheiratung unterlassen hat. Es wird grundsätzlich beschlossen: a) in Zukunft sollen verheiratete Assistenzärzte nicht mehr in Krankenhäusern beschäftigt werden ...'
    (Protokoll des Krankenhaus-Deputation vom 30. Januar 1909)

    Döblin bedauert das erzwungene Ausscheiden, da es ihn – trotz der kärglichen Bezahlung, die einem Assistenten damals zustand - dazu nötigt, in freier Praxis ein Auskommen zu suchen. Alfred Döblin eröffnet seine Praxis als praktischer Arzt und Geburtshelfer in der Blücherstraße 18 am Halleschen Tor, bleibt den Kreuzberger Patienten somit noch einige Zeit als 'Armenarzt' erhalten. Später praktiziert er im Berliner Osten in der Frankfurter Allee 194.

    In den 20er Jahren begründet Alfred Döblin seinen Ruf als einer der bedeutendsten Schriftsteller Deutschlands. In der Öffentlichkeit wird er einem breiten Publikum als politischer Feuilletonist und mit seinem 1929 erscheinenden Roman Berlin Alexanderplatz: die Geschichte vom Franz Biberkopf bekannt. Döblin schreibt damit den ersten modernen Großstadtroman und schildert in der Berliner Alltagssprache die Lebenssituation der Armen und von der Gesellschaft Ausgestoßenen. Dabei greift er vielfach auf seine Erfahrungen auf den Krankenstationen zurück.

    'Arzt kann ich hier nicht sein im Ausland, und schreiben wofür, für wen?'. Nach dem Reichstagsbrand im Februar 1933 flieht Alfred Döblin in die Schweiz. Erna Döblin und die Söhne Peter, Klaus und Stefan folgen Anfang März 1933, Wolfgang im April. Die schweren Exiljahre verleben die Döblins in der Schweiz, in Frankreich und nach der erneuten Flucht über Spanien und Portugal ab September 1940 in den USA. Die Bedrohung durch das nationalsozialistische Deutschland prägt die Familie: Wolfgang nimmt sich am 21. Juni 1940 das Leben, um nicht in deutsche Kriegsgefangenschaft zu geraten, Stefan und Peter bleiben in den USA, Claude Döblin lebt nach 1945 in Nizza.

    Nach dem II. Weltkrieg wird Döblin in Deutschland - wie viele Emigranten - nicht mehr heimisch. Nach schwerer Krankheit stirbt Döblin am 26. Juni 1957 in Emmendingen. Wenige Wochen später nimmt sich Erna Döblin in Paris das Leben. Die Alfred-Döblin-Bibliothek erinnert mit dem Namen Alfred Döblins – stellvertretend für weniger bekannte Zeitgenossen – an bislang zu wenig wahrgenommene Lebensläufe ehemaliger Mitarbeiter des Krankenhauses Am Urban. Gleichzeitig fühlt sich die Bibliothek dem Werk der deutschsprachigen Schriftsteller verbunden, die 1933 das Land unter Aufgabe jedweder materieller und seelischer Sicherheit verlassen mussten.

    Mehr zum Leben und Werk in der deutschen WikiPedia
  96. Ausklappen

    Eröffnung des Auguste-Viktoria-Krankenhauses
    Von 1906 bis 1928 leitete Prof. Dr. Walther Kausch (1867 – 1928) das Krankenhaus und dessen chirurgische Klinik. Kausch gilt als Wegbereiter der Pankreaschirugie. Ihm gelang mit der 1909 durchgeführten Duodenpankreatektomie die erste erfolgreiche Operation dieser Art in der Medizingeschichte.

  97. Postkarte des Städtisches Urban-Krankenhauses von 1901 © Vivantes Klinikum Am Urban
    Ausklappen

    Der bekannte deutsche Biochemiker Leonor Michaelis leitet das bakteriologische Laboratorium am Städtischen Urban-Krankenhaus. Michaelis gilt als Mitbegründer der Enzymkinetik und war wegweisend bei der Einführung physikalisch-chemischer Methoden in Medizin und Biologie.

    Leonor Michaelis

    Leonor Michaelis ist ein bekannter deutscher Biochemiker, jüdischer Abstammung. Er gilt als Mitbegründer der Enzymkinetik und war wegweisend bei der Einführung physikalisch-chemischer Methoden in Medizin und Biologie. Zu seinen wichtigsten Verdiensten gehört die Michaelis-Menten-Theorie zur Kinetik von Enzymen, die er gemeinsam mit der kanadischen Medizinerin Maud Menten entwickelte.

    Michaelis wurde am 16. Januar 1875 in Berlin geboren. Er studierte in Freiburg und später in Berlin Medizin, wo er 1897 promovierte. Anschließend arbeitete er unter anderem als Assistent von Paul Ehrlich im Steglitzer Institut für Serumforschung und im Städtischen Krankenhaus Gitschiner Straße.

    Von 1905 bis 1922 leitete Michaelis das bakteriologische Laboratorium am Städtischen Urban-Krankenhaus. Dort arbeitete er eng mit Peter Rona, dem Leiter des chemischen Laboratoriums, zusammen. Außerhalb des Dienstes und entgegen dem von der Stadtverwaltung angeordneten Forschungsverbot entstanden 41 gemeinsame Publikationen. Die Themen umfassten unter anderen Untersuchungen zum Verhalten des Blutzuckers im Plasma sowie Methodenvergleiche zur Abtrennung der Eiweißstoffe des Blutes.

    1908 wurde Michaelis zum außerordentlichen Professor an der Universität Berlin benannt. Trotz dieser Ernennung blieb ihm in Deutschland der berufliche Aufstieg verwehrt. Er emigrierte 1922  nach Japan, wo er eine Professur für Biochemie an der Medizinischen Hochschule in Nagoya annahm. Ab 1926 lehrte er für drei Jahre an der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, USA. 1929 wurde er Mitglied des Rockefeller-Instituts für Medizinische Forschung in New York.

    Auf seine Zugehörigkeit zur Berliner Universität legte Michaelis weiterhin großen Wert. Als ihm 1933 die dortige Lehrbefugnis entzogen wurde verweigerte er fortan alle Kontakte nach Deutschland, lehnte es ab in deutscher Sprache zu veröffentlichen und nahm die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Am 8. Oktober 1949 starb Leonor Michaelis in New York City.

    Quelle: Neue Deutsche Biographie. Band 17: Mellander – Moller. Hrsg.: Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Berlin, 1994, S. 435f.

  98. Ausklappen

    Feierliche Eröffnung des Städtischen Krankenhauses Spandau in der Lynarstraße durch Oberbürgermeister Friedrich Koeltze. Im ersten Jahr werden 1856 Patienten behandelt, die durchschnittliche Verweildauer beträgt zu dieser Zeit 33,5 Tage. Es gibt 2 Fachabteilungen für Innere Medizin und eine Chirurgie. Das erste Städtische Krankenhaus in Spandau eröffnete 1854 seine Türen. Es wurde durch den Neubau in der Lynarstraße abgelöst.

  99. Eröffnung der "Anstalt für Epileptische Wuhlgarten bei Biesdorf" auf dem Gelände des heutigen Klinikums Hellersdorf. 1928 erfolgte die Umbenennung in „Städtische Heil- und Pflegeanstalt (für Epileptische) Wuhlgarten".

  100. Ausklappen

    Eröffnung des städtischen Krankenhauses Am Urban mit der Aufnahme der ersten Patientin, einem „lungenleidenden Dienstmädchen“. Insgesamt gibt es 600 Betten. Davon stehen der inneren Abteilung 192 Männer- und 166 Frauenbetten, der chirurgischen Abteilung 120 Männer- und 96 Frauenbetten sowie 16 Betten für einen Isolierpavillon zur Verfügung. Die restlichen sind Reservebetten. Die Aufsicht über die Pflege der Kranken haben Viktoria-Schwestern, die aus dem Krankenhaus im Friedrichshain in das neue Krankenhaus versetzt wurden.

    Bedeutende Ärzte, die im städtischen Krankenhaus Am Urban wirkten:
    •    Albert Frankel: entdeckte 1886 den Erreger der Lungenentzündung
    •    Werner Körte: Pionier auf dem Gebiet der Gallen- und Bauchspeicheldrüsenchirurgie

    Neubau des Krankenhauses Am Urban © Vivantes Klinikum Am Urban
  101. Zeichnung Städtisches Allgemeines Krankenhaus im Friedrichshain © Vivantes Klinikum im Friedrichshain

    Das Städtische Krankenhaus Am Friedrichshain wird auf Initiative von Rudolf Virchow gegründet. Das nach Entwürfen von Martin Gropius und Heino Schmieden errichtete Klinikum war das erste städtische Krankenhaus Berlins.